Einführung

Picture by Ketut Subiyanto from Pexels
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Verbindungen zwischen bereits vorhandenen und potenziellen Konsumenten und Unternehmen über soziale Medien ist derzeit auf dem Vormarsch. Der Social-Media-Vermarkter als neues Berufsprofil kann diese Interaktion optimieren und das Image der Marke/ des Unternehmens im Internet verwalten, indem er potenzielle Kunden und Verkäufe mit einer Reihe von Strategien in den sozialen Online-Netzwerken ankurbelt: regelmäßige Posts, Generierung von Inhalten, ästhetische Produkt- und Gründungsfotos usw., Aktionen, die sich an konkrete Zielgruppen richten. Diese Vermittlungsarbeit trägt einerseits zur Darstellung des Unternehmens über das lokale Territorium hinaus bei, wodurch sich immer eine gute Möglichkeit ergibt, eigene Geschäfte zu verbessern. Andererseits ist es auch ein Geschäft für den Social-Media-Vermarkter selbst, der für ein Unternehmen arbeitet – vielleicht sein eigenes - in dem er seine Marke verwaltet oder als Freelancer für mehrere Unternehmen tätig ist.  

Außerdem hat dieser Beruf einen einzigartigen Vorteil für junge Unternehmer, die es gewohnt sind, täglich mit neuen Technologien und sozialen Netzwerken auf natürliche und fast instinktive Weise umzugehen. Es ist dafür keine große Anfangsinvestition notwendig, denn es reicht zunächst aus, über ein Smartphone und/oder einen Laptop zu verfügen.

Aufgabe

Picture by Lisa Fotios from Pexels
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Um als Social-Media-Vermarkter als Vermittler zwischen dem eigenen Unternehmen und potenziellen Kunden zu agieren, müssen Sie herausfinden, wer Ihre Dienste als Verwalter sozialer Netzwerkeinträge zum Zweck der Geschäftsförderung benötigen könnte. Also…

Betreiben wir doch zunächst mal ein wenig Marktforschung!

Hier Ihre Aufgaben: 

  • Finden Sie heraus, welche kleinen Geschäfte in Ihrer Nachbarschaft Ihr Dienstleistungsangebot als Social-Media-Vermarkter brauchen könnte. 
  • Welche Kunden hat dieses Geschäft/Unternehmen? Denken Sie dabei an Alter, besondere Hobbys oder Vorlieben, Geschlecht usw.
  • Wem könnten sie wohl ihre Produkte verkaufen, wenn sie weiter bekannt wären als in ihrem momentanen Wirkungsgebiet?

Durchführung

Gehen Sie in Ihrer Nachbarschaft oder der Gegend, wo Sie wohnen, ein wenig spazieren und schauen Sie sich die Geschäfte und kleineren Unternehmen an, die dort zu finden sind: die Bäckerei am Eck, die Cafeteria mit der netten Bedienung, das Tiergeschäft, den traditionellen Handwerker, den Blumenladen, die Näherin, die zerrissene Kleidung repariert, die kleine Boutique, die Autowerkstatt, den Friseur und, und, und…

Schalten Sie danach Ihren Computer an und schauen Sie auf Ihren sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und so weiter nach, wie viele von den Geschäften dort ein eigenes Profil haben.

Hervorragend! Damit haben Sie den ersten Teil Ihrer Marktforschung bereits durchgeführt. 

Erstellen Sie nun zwei Listen.

1. In einer notieren Sie alle, die für ihre Werbung und Vermarktung keine sozialen Netzwerke nutzen.

2. In der anderen notieren Sie alle, die übrigbleiben.

Die erste Liste enthält jetzt Ihre potentiellen Kunden. Ihnen könnten Sie anbieten, für sie als Social-Media-Vermarkter zu agieren.

Aus der zweiten Liste können Sie lernen und sich neue Ideen holen: Wie agieren die Menschen untereinander? Wie viele Follower haben ihre Geschäfte oder Unternehmen? Welche Art des Informationsaustausches nutzen Sie, um ihre Follower auf dem Laufenden zu halten?

 

Zusammenfassung

Es kann ganz schön schwierig sein, Gewerbetreibende vom Wert einer Dienstleistung zu überzeugen, bevor sie diese nicht selbst ausprobiert haben. Es erfordert also Geduld und Vertrauen zu den eigenen Ideen und Innovationen, damit es Ihnen nach und nach gelingt, den Nutzen Ihrer Arbeit als Social-Media-Vermarkter unter Beweis zu stellen.

Es ist wichtig, dass Sie herausfinden, welche Geschäfte und Unternehmen ihren Umsatz durch Social-Media-Profile wirklich verbessern könnten, z. B. könnte eine Bäckerei, die auch glutenfreies Brot herstellt und viele Sorten anbietet, auch Kunden vom anderen Ende der Stadt interessieren. Andererseits wäre eine Bäckerei mit nur einer Sorte gewöhnlichem Brot, die sonst nichts wirklich Besonderes anbietet bestimmt kein Grund, dass jemand die gesamte Stadt durchquert, um dort einzukaufen.

Lernergebnisse

Kompetenzbereich 1: IDEEN UND CHANCEN
  • 1.4) Ich kann den Unterschied von Wertschöpfung in verschiedenen Kontexten erkennen (z. B. in Gemeinschaften und informellen Netzwerke, bei bestehenden Organisationen, auf dem Markt).
  • 1.12) Meine Vision für die Schaffung von Wert treibt mich an, um mich zu bemühen, Ideen in die Tat umzusetzen.
Kompetenzbereich 2: RESSOURCEN
  • 2.4) Ich kann meine Fähigkeiten und Kompetenzen in Bezug auf berufliche Optionen beschreiben - einschließlich der beruflichen Selbstständigkeit.
  • 2.6) Ich kann mir Herausforderungen stellen, um mich selbst zu motivieren.
  • 2.21) Ich kann verschiedene Methoden, einschließlich sozialer Medien, nutzen, um wertschöpfende Ideen effektiv zu kommunizieren.
Kompetenzbereich 3: IN DIE TAT UMSETZEN
  • 3.20) Ich kann über die Relevanz meines Lernweges für meine zukünftigen Möglichkeiten und Entscheidungen reflektieren.